Monatsarchive: Februar 2016

C-2. Fastensonntag

 

C-2. Fastensonntag
Bibel Kopie
aus Lukas 9,28b-36

Die Verklärung Jesu

32 Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen.

33 Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte.

34 Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst.

35 Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.

36 Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein. Die Jünger schwiegen jedoch über das, was sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen niemand davon.

Jesus, wird auf Tabor verklärt, bevor er in Jerusalem seinen Leidensweg geht.

Hier die Nähe Gottes und das Glück,

dort die „Gottverlassenheit“ und das Leid.

Die Jünger wollen Hütten bauen.

Sie wollen hier stehen bleiben, diesen Moment festhalten.

Doch der Weg zur Erlösung führt über das Kreuz.

Sie können nicht dort bleiben.

Aber sie können sich hier stärken für den weiteren Weg.

Sammeln auch wir Tabor-Erlebnisse.

Bleiben wir nicht dabei stehen, aber bewahren wir diese Augenblicke in unserem Herzen.

In dem Kinderbuch von der Maus Frederik, sammelt die Maus im Sommer Farben für den Winter.

Wenn es draußen kalt und grau ist,

holt sie die Farben wieder hervor.

Legen wir uns ein Tabor-Buch an in dem wir alle Schätze aufschreiben,

die Gott uns in diesen Tagen schenkt.

Erinnern wir uns aber mit allen Sinnen daran:

Was haben wir gesehen, was gehört, gerochen, gefühlt?

Und wie wir ein Fotoalbum wieder herausholen, um sich an schöne Erlebnisse zu erinnern,

holen wir auch dieses Tabor-Erlebnis mit allen Sinnen aus unserem Herzen hervor,

wenn wir mal wieder ein Kreuz zu tragen haben.

Erinnern wir uns auch mit allen Sinnen an besondere Erfahrungen der Nähe Gottes.

Etwa bei Besinnungstagen,

an den Tag, an dem wir uns bewusst für Jesus entschieden haben.

An eine Gebets-Erfahrung

einen besonderen Gottesdienst,

eine Begegnung mit einem Mitmenschen,

ein Naturerlebnis

oder eine wunderbare Musik, die uns Gottes Nähe spüren lies.

Erinnern wir uns mit allen Sinnen daran, wenn wir Gottes Nähe einfach nicht mehr spüren.

Tragen wir hier die kleinen alltäglichen Tabor-Erlebnisse ein

und prägen wir uns diese Erlebnisse mit allen Sinnen ein,

damit wir Kraft haben für die alltäglichen Kreuze.

C-5. Sonntag im Jahreskreis

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