A – 1. Fastensonntag

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A – 1. Fastensonntag

aus Genesis (1 Mose) 2,7-9; 3,1-7 :

Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen;

nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht,

hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen,

und daran dürft ihr nicht rühren,

sonst werdet ihr sterben.

In der Fastenzeit bereiten wir uns auf Ostern vor,
dem Tag an dem Jesus uns von Sünde und Tod befreit hat.

Der erste Fastensonntag richtet unseren Blick auf die Sünde des Menschen.
Sünde ist ein Wort das heute oft verdreht und falsch gebraucht wird,
sowohl für Drohungen als auch für Vergnügen.

Die Bedeutet des Wortes Sünde ist „Trennung“.
Trennung von Gott,
und damit von unserer Selbstverwirklichung, von unserer Bestimmung.
Und Trennung von unseren Mitmenschen.

Leid und Tod ist nicht Strafe Gottes,
sondern einfach die Folge unseres Handelns gegen unsere Bestimmung: Die Liebe.
Gott wäre aber kein liebender Gott, wenn er uns nicht die Freiheit gegeben hätte,
das wir uns auch gegen die Liebe entscheiden können.

Überlegen wir diese Woche, was uns Trennt von der Liebe,
was uns trennt von unserem Glück.

Machen wir uns frei davon.

Machen wir uns auch frei von allem, was uns besetzt und gefangen hält.
genießen wir in dieser Fastenzeit das Leben so richtig:
entdecken wir die wahre Freude,
das wahre Glück.
Werden wir Lebenskünstler,
die frei von Konsumzwang,
frei von gesellschaftlichem Zwang
frei von Abhängigkeiten
das Leben genießen.