A – Pfingsten

Pfingsten
aus: Apostelgeschichte 2,1-11

Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen,

wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt,

und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.

Es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten;

auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.

Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.

ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen.

 

Mit dem Pfingstfest endet die Osterzeit und beginnt der Jahreskreis

– also der Alltag.

Der Alltag eines Christen muss allerdings keineswegs von Feuer der Festlichkeit verlieren.
Pfingsten ist gerade der Beginn eines Lebens aus dem Heiligen Geist.

Ich möchte Sie diese Woche einladen, Gott in Ihren Alltag hinein zu nehmen.
Die Jünger befanden sich damals in einem Haus, dass vom Heiligen Geist erfüllt war.
Lassen auch Sie den Heiligen Geist in Ihr Haus.
Bei Ihrer alltäglichen Tätigkeit, das Haus zu lüften könnten Sie zum Heiligen Geist beten, dass er neues in Ihr Leben bringt,
die alte verstaubte Luft raustreibt und neue frische Luft herein läßt.
Als Anregung zum Beten drucke ich hier die Pfingstsequens ab.
Sie können Sie auswendig lernen.
Wie alle vorformulierten Gebete ist dies nur eine Anregung.
Lassen Sie Ihrem Geist freien Raum, wenn er in Ihnen einen Lobpreis dichten möchte.

Komm herab, o Heiliger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Lebsal in der Not,

in der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile Du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Laß es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.
Amen. Halleluja.